Das neuste von den Entenwerder Elbpiraten ...

08.03.2022

Was wir uns wünschen!

Aufgeladen mit den guten Ideen vom gestrigen Tag haben wir uns am Dienstag getroffen und gemeinsam einen Ausflug zur Greenpeace Ausstellung zu machen.
Die Kinder gehen mit gutem Beispiel voran und wir machen uns, natürlich CO2 neutral, zu Fuß auf den Weg das gelernte Wissen von gestern zu vertiefen.
Die Sonne lacht uns an und auf dem Weg zu Ausstellung entdecken wir neue kleine Geheimverstecke, machen Wettrennen und tauschen uns mit unseren neuen Freund*innen darüber aus, was wir gestern gelernt haben und welche Fragen wir den beiden Expertinnen heute stellen wollen.
Als wir bei der Ausstellung ankommen sind wir alle ziemlich aufgeregt, schauen uns staunend um und der erste Blick fällt gleich auf den riesigen Plastikmüllstrudel, der von der Decke hängt und fast bis zum Boden reicht. WOW - das gibt es wirklich? Ja, ein dickes Ja.

Nach den erste ungläubigen Blicken setzen wir uns mit den Expertinnen von Greenpeace in einem Stuhlkreis zusammen und können unsere Fragen stellen. Außerdem erklären die beiden uns noch mehr dazu, was es mit dem riesigen Müllstrudel auf sich hat. Denn diese Müllstrudel befinden sich in allen Weltmeeren und jede Minute wird eine LKW-Ladung Müll hinzugegeben.
Das finden wir nicht fair! So eine Verschmutzung der Meere - die Tiere, die dort leben, haben am aller wenigsten dazu beigetragen, dass es so eine Plastikverschmutzung gibt.

Die beiden Expertinnen von Greenpeace erklären uns dann noch den Hintergrund der Friedens- und Umweltschutzorganisation und warum es wichtig ist, darüber aufzuklären, was in der Welt passiert: Nur wer gut informiert ist, kann auch gegen die Dinge protestieren, die in der Welt passieren! Und Informationen gibt es in der Ausstellung genug! Wir schwärmen aus und Kinder sowie Erwachsene lesen, hören und schauen sich die unterschiedlichen Stationen an, über die die Ausstellung aufklärt. In interaktiven Spielen und Kurzfilmen klärt die Ausstellung über Probleme aber auch Lösungen in Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Meeresschutz und erneuerbare Energien auf.

Wir haben so viel gelernt und wollen etwas zur Verbesserung der Situation beitragen: voller Tatendrang marschieren wir zurück ins Bootshaus und verfassen sogleich einen langen Brief an den Bürgermeister Hamburgs mit unseren Forderungen und Wünschen für die Zukunft!

07.03.2022

Start in das Frühlingsforschungsprogramm: Wir retten unser Klima!

“Wir retten unser Klima!” Mit diesem kräftigen Ausruf starten wir in eine Woche voller neuer Erkenntnisse über uns und unsere Umwelt: Was heißt eigentlich Klimakrise, was ist daran so ungerecht und wie funktioniert der Treibhauseffekt? Wie kommt der Müll in die Meere und was hat das auch mit unseren ganz persönlichen Lieblingsorten zu tun?

Jeder Mensch hat einen Platz, an dem es ihm/ihr ganz besonders gut geht: Dein Lieblingsort. Für manche Kinder ist es zu Hause, wo du sicher und gemütlich im Bett liegen kannst und ein Buch liest. Für andere Kinder ist es der Fußballplatz und für wieder andere das Rote Meer, der Ostseestrand oder bei der Familie in Ghana.

Egal, wo genau euer Lieblingsort liegt, hier und heute haben wir gelernt, warum durch die Klimakrise nicht nur Regenwälder und Korallenriffe bedroht sind, sondern auch Fußballplätze, Strände und nicht zuletzt auch dein zu Hause.

Um die Probleme der Klimakrise zu verstehen haben wir unter anderem zwei Experimente gemacht, die helfen den Treibhauseffekt zu erklären und wieso es kritisch ist, dass wir immer mehr Treibhausgase produzieren. Die Temperaturen steigen auf der ganzen Welt- und warum ist das so ungerecht?

Klimagerechtigkeit bedeutet, dass Länder, die die Hauptverantwortung an der Klimakrise tragen, auch die Verantwortung für die Folgen und Schäden des Klimawandels tragen sollen - klingt gerecht, oder?
Leider ist es aber genau anders herum: die Folgen des Klimawandels tragen hauptsächlich die Länder, die ganz wenig zum Problem beigetragen haben. Die Länder, aus denen wir viele unserer Lebensmittel beziehen, sowie Bananen, Avocados und Schokolade- das sind auch die Ländern die jetzt schwer von den der Folgen der Klimakrise betroffen sind. Die Menschen leiden vor Ort an Armut, Wasserknappheit und Hunger. Sie haben viel zu wenig Mittel dafür haben, um sich für den Klimaschutz vor Ort einzusetzen. Aber wir bekommen immer noch unsere Bananen in die Regale des Supermarktes geliefert als würde es kein Leid auf der anderen Seite des Planeten herrschen. Das klingt ungerecht und wir wollen uns in den nächsten Tagen für Gerechtigkeit einsetzen!

Aber diese Woche unter dem Motto: Wir retten das Klima! Und mit einem Spiel haben wir herausgearbeitet was jede und jeder von uns jetzt schon im kleinen Kreise tun kann, um etwas gegen die Ungerechtigkeit zu tun:
Wir haben herausgearbeitet, dass Klimaschutz nicht nur etwas ist, was Erwachsene oder Politiker*innen angeht, sondern uns Alle! Wir haben 3 große Bereiche eingegrenzt, in denen die Kinder aktiv werden wollen: in der Schule, zu Hause und online.
Einige Kinder würden sich am liebsten in einer Gruppe in der Schule für den Klimaschutz engagieren. Andere Kinder können sich vorstellen zu Hause zum Beispiel öfter auf Fleisch zu verzichten, Plastikmüll zu reduzieren oder die Eltern dazu auffordern öfter mit Bus, Bahn oder Rad zu fahren. Wieder andere wünschen sich Zusammenschlüsse von Kinder in ganz Deutschland z.B. über online-petitionen. Das ist schon eine ganze Menge an guter Ideen, die wir am ersten Tag mit nach Hause nehmen können!

06.03.2022

Wir retten unser Klima!

Nächste Woche starten wir ab Montag bis Freitag (7.–11.3.) in unser Frühlingsforschungsprogramm!

Der neu veröffentlichte Bericht des Weltklimarats lässt auch uns die Entenwerder Elbpiraten nicht tatenlos: Nächste Woche geht es in die Frühlingsforschungswoche "Wir retten unser Klima!".

Plastik überall? Zu warme Temperaturen auf der ganzen Erde? Verschmutzte Meere und Flüsse? Sprechen wir von einem Klimawandel oder Klimakrise?
Und wer leidet eigentlich darunter – jetzt und zukünftig?
Wir wollen uns der Thematik spielerisch annähern und uns auf eure Wünsche in der Klimakrise fokussieren: Was ist euch besonders wichtig zu retten?
Gemeinsam in der Gruppe entwickeln wir ein interaktives Lernspiel! Mit Stift und Papier, Stoff und Bastelmaterial entwerfen und basteln wir Charaktere in einer Zukunftswelt, die Natur, Tiere und Menschen retten.
Am Ende dieser Workhshopwoche haben wir einen Spiele-Prototypen
gestaltet, das wir zusammen spielen können!

Die schönen Illustrationen stammen diesmal von dem interaktiver Illustrator Samuel Raban Brauner, der zusammen mit Karina Schmidlin und den Kids ein interaktives Lernspiel zum Thema Klimakrise entwickeln wird.

Bleibt gespannt!